Verarbeiter thermoplastischer Kunststoffe müssen Schmelzindex-Prüfungen nicht nur am Rohstoff, sondern in zunehmendem Maß auch am zerkleinerten Fertigprodukt ausführen um Erkenntnisse über die Verarbeitung zu gewinnen. An das für die Prüfungen hergestellte Granulat werden besondere Anforderungen gestellt:
Das Material darf beim Zerkleinern nur geringfügig erwärmt werden, um Veränderungen der Kennwerte zu vermeiden und die Reproduzierbarkeit der Prüf-ergebnisse zu gewährleisten.
Die Probe soll verschiedentlich nur an bestimmten Stellen des Fertigproduktes entnommen werden; beispielsweise bei dickwandigen PE-Rohren nur an der Innen- oder Außenseite, um die gleichmäßige Verschweißbarkeit überprüfen zu können.
Da diese Forderungen mit Labormühlen oder ähnlichem Gerät nicht erfüllbar sind, werden die Proben meist mit Handzangen oder mit einem Messer zerkleinert.
Mit dem Laborgranulator Modell 1665 steht eine Hilfseinrichtung zur Verfügung, die diese Arbeiten wesentlich erleichtert und sicherer macht.
Der Labor-Granulator Modell 1665 wird mit Hilfe einer Klemmeinrichtung am Tisch fixiert.
Das Gerät enthält eine Stanzeinheit, deren Stempel (4 mm) über einen Exzenter mit einem Hub von ca. 15 mm ständig bewegt wird.
Durch die langsame Hubgeschwindigkeit mit ca. 300 Hüben pro Minute wird die Erwärmung des Granulates verhindert und ermöglicht gleichzeitig den problemlosen, manuellen Vorschub des Probe-Materials.
Der Stempel und die Matrize sind auf einfache Weise austauschbar.
Verschiedene Stempel- und Matrizengrößen in einem Gerät möglich.
Eine Verkleidung um die Stanzeinheit verhindert, dass sich Bediener verletzen können.
Mit diesem Prüfgerät wird die Dichte von Kunststoffen nach dem Auftriebsverfahren bestimmt. Das Komplettset besteht aus Becherglas, Thermometer, Glas-Senkkörper zur Bestimmung der Flüssigkeitsdichte, Tauchsieb und Tauchkörper.